Ägypten

Ägypten ist ein Reiseland, welches nicht nur bei Tauchern in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen ist. Ein Grund hierfür ist sicherlich einerseits das günstige Klima und andererseits der relativ kurze Flug. Hierdurch wird Ägypten insbesondere für die deutschen Touristen zu einer guten Alternative zu den kanarischen Inseln.

Das Land ist geprägt von großen landschaftlichen Gegensätzen. Einerseits gibt es riesige Wüstengebiete und anderseits dicht besiedeltes, bewässertes Kulturland entlang des Nils. Dieses Kulturland macht ca. fünf Prozent der Fläche Ägyptens aus.

Die Hauptstadt von Ägypten ist Kairo. Die größten Städte des Landes sind neben der Landeshauptstadt Alexandria, Giseh, Assuan, Sues und Luxor. Der höchste Berg des Landes ist der Katharinenberg (Gabal Katarina) mit einer Höhe von 2637m über dem Meeresspiegel. Die Bevölkerung siedelt bevorzugt im Niltal, im Nildelta, am Sueskanal und in den touristisch relevanten Gebieten, z.B. in Hurghada.

Die Staatsreligion in Ägypten ist der Islam. 90,7 % der Ägypter sind Muslime (mehrheitlich Sunniten) und 8,5 % sind Christen (vor allem Kopten). Die Amtssprache in Ägypten ist Ägyptisch-Arabisch, als Fremdsprache ist Englisch recht verbreitet. In der Oberschicht des Landes ist auch Französisch noch sehr beliebt.

Ägypten ist seit 1953 eine Republik und war von 1922 bis 1952 ein Königreich. Zuvor herrschten im Lande dreißig Jahre die Briten.

Zum Klima ist zu bemerken, dass am Nildelta mediterranes Klima vorherrscht. Hier fallen im Winter die Temperaturen und es kommt dort auch zu Regenfällen. Im Rest des Landes herrscht ein Wüstenklima vor. Hier ist es im Sommer heiß und trocken, während die Winter mild sind. Auch im Winter kommt es hier fast nie zu Niederschlägen.

Klaus-Martin Meyer • Hurghada